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	<title>Planlosunterwegs.de &#187; Allgemein</title>
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	<description>Mike &#38; Jay sind planlos unterwegs!</description>
	<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 10:20:59 +0000</pubDate>
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		<title>Magnetic Island-Fotogallerie</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 10:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Hier der Link, die Zeit hier im Internetcafe draengt:
Magnetic Island
Viel Spass!
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Hier der Link, die Zeit hier im Internetcafe draengt:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/32657903@N04/sets/72157609939766090/">Magnetic Island</a></p>
<p>Viel Spass!</p>
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		<title>Angst vor Aboriginies</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 10:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

		<category><![CDATA[On the Road]]></category>

		<category><![CDATA[Aboriginies]]></category>

		<category><![CDATA[Katherine]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nachdem wir sehr erleichtert den Weg aus den Untiefen des Outbacks gefunden haben, fuhren wir endlich wieder auf einem gesicherten Higway Richtung &#8216;Cairns&#8217;. Auf diesem Weg lag &#8216;Katherine&#8217;, eine auf der Landkarte eher unauffällige, kleine und ungeahnt furchtbare Stadt. Denn als wir an einem Freitag, dem 21. November, um etwa 9 Uhr Abends dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nachdem wir sehr erleichtert den Weg aus den Untiefen des Outbacks gefunden haben, fuhren wir endlich wieder auf einem gesicherten Higway Richtung &#8216;Cairns&#8217;. Auf diesem Weg lag &#8216;Katherine&#8217;, eine auf der Landkarte eher unauffällige, kleine und ungeahnt furchtbare Stadt. Denn als wir an einem Freitag, dem 21. November, um etwa 9 Uhr Abends dort ankamen, trauten wir unsere Augen kaum. Die ganze Stadt wurde mehr oder weniger regiert von Aboriginies. Aber keine wirklichen Ureinwohner, wie man sie von Postkarten oder sonst woher kennt. Nein, lauter verwahloste, betrunkene, sich prügelnde und Touristen anpöbelnde Aborigínies, vor denen wir von Anfang an -bedingt durch pure Angst- eine vernünftige Distanz hielten. Das hieß, erstmal Fenster zu, Knöpfe runter und Wertsachen verstaut, bevor wir dort das mutige Risiko eingingen und anhielten. Denn man hat schon viel von unangenehmen Begegnungen und materialistischen Enteignungen durch Aborigies gehört.<br />
<span id="more-143"></span><br />
Eigentlich wollte wir auch nicht wirklich anhalten, aber wir waren gezwungen im Supermarkt einzukaufen, da wir sowohl riesigen Hunger als auch überhaupt kein Proviant mehr hatten (die eine Packung Nudeln haben wir am Vorabend verspeist). Wir rein in den &#8216;Woolworth&#8217;, wo wir zwischen den ganzen Dunkelhäutigen auch Weiße ausmachen konnten: Diese waren entweder ähnlich herabgekommen wie die Abo&#8217;s und hatten alle wirklich merkwürdige und angsteinflössende Aussehen (irgendwelche Verstümmelungen, drei Augen oder ein Hinkebein oder was auch immer), aber sonst gab es halt nur die vereinzelten, eingeschüchterten Touristen, wie wir es waren. Wir haben den Einkauf dann im Schnelldurchgang gemacht, da wir Angst um unser Auto plus Hab und Hut hatten. Also griffen wir uns die ganzen Sonderangebot plus etwas Wurst und entschieden, in einer Fast-Food-Kette essen zu gehen. An der Kasse wurden wir dann noch Zeugen einer Prügelei, bei der sowohl Männer, als auch sehr korpulente Frauen mitgemacht haben, wobei zweitere fast die Oberhand hatten. Und obwohl wir müde waren und eigentlich vorher geplant hatten in der Stadt zu rasten, entschieden wir uns einhundertprozentig dagegen dort zu nächtigen. Wir machten noch schnell bei &#8216;Red Rooster&#8217; halt (nächste Prügelei, aber zu unserem Glück immer nur Aboriginie-intern), kippten noch einen Kaffee und fuhren so weit und schnell es möglich war weiter Richtung Norden und &#8216;Darwin&#8217;, das auch nur noch 400 km entfernt war. Nach etwa 250 km hielten wir dann aber doch auf einem gemütlichen Rastplatz und konnten zum Glück friedlich und ohne Sorge um das Auto und unsere Gesundheit schlafen.</p>
<p>Hier in &#8216;Darwin&#8217; haben wir uns die Tage mit einer Securityfrau unterhalten. Diese hatte ebenfalls das Vergnügen in &#8216;Katherine&#8217; gearbeitet zu haben, wo sie am Abend fast viertelstündlig die Polizei alamierten musste. Sie habe zudem einen Aboriginie erlebt, der nach über vier Liter Billigwein (hier genannt: &#8216;Guun&#8217;) noch versucht hat, gleichzeitig gerade zu stehen und Ärger zu machen.  Speziell wir aber sollen Pech gehabt haben, da wir wie gesagt an einem Freitag Abend dort angekommen sind und jeden Donnerstag Abend das meist auf dem Feld erarbeitete Geld ausgezahlt wird. Das heißt für die Aboriginies: Zwei Tage Saufen auf Hochtouren, bis dann Samstag nichts mehr vom Geld übrig ist. Und wir waren mitten drin&#8230;</p>
<p>Fazit: Katherine - der schlimmste Ort, an dem wir bis jetzt waren. Und wir haben schon viele &#8220;Dörfer&#8221; (begrifflich geschmeichelt) und merkwürdige Gestalten gesehen!</p>
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		<title>And the Winner is&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 08:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jay</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Auto]]></category>

		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

		<category><![CDATA[On the Road]]></category>

		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt mal ehrlich, gäbe es einen Preis für die größten Vollidioten des Jahres würden Mike und Ich wahrscheinlich nicht nur nominiert werden, sondern direkt den Ehrenpreis für die Kategorie „Aus Fehlern nicht lernend“ erhalten. Denn obwohl uns der Schrecken um Murphys Tod immer noch tief in den Knochen steckte, machten wir uns nach einem Aufenthalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Trebuchet MS,sans-serif;">Jetzt mal ehrlich, gäbe es einen Preis für die größten Vollidioten des Jahres würden Mike und Ich wahrscheinlich nicht nur nominiert werden, sondern direkt den Ehrenpreis für die Kategorie „Aus Fehlern nicht lernend“ erhalten. Denn obwohl uns der Schrecken um Murphys Tod immer noch tief in den Knochen steckte, machten wir uns nach einem Aufenthalt in &#8216;Burketown&#8217; auf dem Weg über das Roadhouse &#8216;Hell&#8217;s Gate&#8217; nach &#8216;Borroloola&#8217;. Auf der letzten Etappe zwischen dem Restaurant (das selbstverständlich geschlossen war) und unserem Zieldorf lagen 400 km uns sonst Nichts. Weder eine Tankstelle, noch andere Anzeichen für Zivilisation. Dafür aber &#8216;unsealed Road&#8217;, d.i. unbefestigte Fahrbahn, die zwar so breit war wie eine mehrspurige Autobahn, dafür aber eine Bodenkonsistenz wie ein schlechter Waldweg und das Geschwindigkeitshindernis von tausenden Schlaglöchern und Regenrillen aufwies. Bedingt auch durch die <em>Wetseason</em>, die im &#8216;Northern Territory&#8217; zu alltäglichen, sintflutartigen Regenfällen führt, waren dazu auf der Strecke riesige Wasserlachen zu finden, die eher größeren Teichen bzw. Seen Konkurrenz machten und nicht unhäufig die komplette &#8216;Straße&#8217; verschluckten. Da wir aber nicht wussten, zu welcher Tiefe unser alter Eco mit seinem Zweiradantrieb solche Pfützen meistern könne (auf der gesamten Strecke sahen wir drei Autos, die allesamt Allradantrieb besaßen) und die Wasserlöcher teilweise fast knietief waren, hatten wir bei dem ersten besonders großen Wasserhindernis eine „<span style="font-style: normal;">grandiose“</span> Idee.</span></p>
<p><span id="more-142"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Trebuchet MS,sans-serif;">Wir könnten die Pfütze doch einfach umfahren und uns den Weg durch das Gebüsch schlagen. Wir beiden waren einverstanden damit und so ging es mit vollem Optimismus rein in die Botanik. Wir kamen ungefähr 2 Meter, bis unser Auto -vergraben im Matsch- steckenblieb. Nicht so toll! Ein wenig genervt versuchten wir alles um aus dem Schlamm-assel zu befreien, aber jegliches Ausgraben, aggressives Manövrieren und geschickte Unterlegung der Reifen mit Holz half nichts. So mussten wir uns damit abfinden, dass wir vorübergehend (die Hoffnung blieb) im Outback gefangen waren. Aber unser Optimismus blieb uns treu und auch das &#8216;Glück der Tüchtigen&#8217; schaute auf eine Sprung vorbei, als schon nach wenigen Minuten ein Einheimischer zusammen mit seinen zwei Hunden auf einem Quad vorbeikam. Der lachte uns erstmal gehörig aus, versprach dann aber Hilfe zu leisten und kam wenige Minuten später mit seinem Geländewagen und Abschleppseil vorbei. (Fragt mich bitte nicht, woher er dies in dieser Einöde hergeholt hat.) Wir legten die Kette an das Hinterteil unseres Wagens und mit Leichtigkeit zog uns unser Retter in der Not aus dem Matsch. Wir konnten weiterfahren, für&#8217;s Erste.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Trebuchet MS,sans-serif;">Der &#8216;Ranger&#8217; gab uns dann noch den Tipp, die Wasserlöcher, die nichtmal besonders tief waren, NIEMALS wieder zu umfahren, sondern einfach mittig mit etwas Speed zu durchqueren. Es stellte sich dann auch heraus, dass die Überwindung der Pfütze ungedacht einfach war und wir schworen uns, nie wieder den Weg zu verlassen. Aber dass wir es mit unseren eigenen Prinzipien oft nicht so ernst meinen sollte unserem treuen Leser inzwischen ja bekannt sein, und nachdem wir die nächsten Hindernisse problemlos gemeistert hatten, fanden wir uns etwa anderthalb Stunden später vor einem diesmal besonders eindrucksvollen &#8216;Strassensee&#8217; wieder, der gut 20&#215;20 Meter groß war.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Trebuchet MS,sans-serif;">Wir trauten uns natürlich nicht einfach durchzuheizen und irgendwer rief dann laut aus: &#8216;Hey, da führt doch ein Weg durch die Wildnis, vielleicht führt unser dieser ja am Wasserloch vorbei. Komm, dass probieren wir mal aus.&#8217; Und ohne überhaupt auf die Idee zu kommen, wenigstens mal die Tiefe der Megapfütze barfuß zu testen, steckten wir auch schon wieder im Morast fest - abseits des Weges, mutterseelenallein im Nirgendwo und mit einer halben Packung Toast. Wir probierten alles Erdenkliche, um diesem Verhängnis zu entkommen, trugen schweißgebadet Stöcke als Unterlage für die Reifen zusammen, buddelten im Angesicht von Schlangen und unzähligen Insekten dieselbigen aus und manövrierten Zentimeter für Zentimeter Richtung Straße zurück, aber alles vergeblich. Wir steckten fest! Und diesmal richtig in der Sch***e. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Trebuchet MS,sans-serif;">In verzweifelter Not und auf Grund des verhinderten Vorankommens (zwei Zentimeter zurück, drei Zentimeter vor), schwand unser Optimismus schnell dahin und auch kleine, unangebrachte Scherze konnten der Situation kaum einen amüsierenden Gehalt verleihen. Wir machten uns schon auf eine Nacht in der absoluten Wildnis bereit, denn ein anderes Auto hatten wir seit dem des rettenden Rangers nicht mehr gesehen und wie sich herausstellen sollten, würden wir an diesem Tag auch keinem anderen Menschen mehr begegnen. Aber wir gaben nicht auf und irgendwie, irgendwie schafften wir es dann Stunden später durch aberwitzige Konstruktionen, kuriose Fahrkünste und erstaunliche Manneskraft doch aus dem Schlamm zu gelangen und wenige Minuten später waren wir zurück auf der erlösenden Straße.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Trebuchet MS,sans-serif;">Wir gaben uns erstmal gegenseitig eine ordentliche <span style="text-decoration: none;"><span style="text-decoration: line-through;">Backpfeife</span><span style="font-style: normal;"> Rüge für unsere Dummheit und durchquerten dann die Pfütze, die zwar groß, aber überhaupt nicht tief war. Die Euphorie gewann schnell wieder Oberhand und da wir schon nicht aus unseren Fehlern lernten, konnten wir wenigstens laut darüber lachen. Zwar hatten wir durch die beiden Aktionen einiges an Zeit verloren und wir kamen auf der </span><em>unsealed Road</em><span style="font-style: normal;"> nur schleppend voran, aber irgendwann in der Nacht erreichten wir dann doch unser Ziel in Borroloola, wo wir uns erstmal mit einer leckeren Portion Instandnudeln mit trockenem Toast belohnten. In der Nacht genossen wir dann noch die Gesellschaft eines freilebenden Pferdes, welches unbedacht durch die Straßen lief und unserem kleinen Fest neugierig beiwohnte. Abenteuer pur!</span></span></span></p>
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		<title>Fotos von Fraser Island</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 13:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jay</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<category><![CDATA[Fraser Island]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Und nachdem Mike so fleissig schreibt, kommt nun mein Ergebnis der Arbeitsteilung:
Endlich wurden die Fotos von Fraser Island sortiert und hochgeladen.
>> Fraser Island
Viel Spaß beim Ansehen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Und nachdem Mike so fleissig schreibt, kommt nun mein Ergebnis der Arbeitsteilung:</p>
<p>Endlich wurden die Fotos von Fraser Island sortiert und hochgeladen.</p>
<p>>> <a href="http://www.flickr.com/photos/32657903@N04/sets/72157609690538758/" target="blank">Fraser Island</a></p>
<p>Viel Spaß beim Ansehen!</p>
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		<title>Flashback: Cairns</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 12:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<category><![CDATA[Cairns]]></category>

		<category><![CDATA[Camping]]></category>

		<category><![CDATA[Faulenzen]]></category>

		<category><![CDATA[Hitze]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Was haben wir noch gleich im wunderschönen &#8216;Cairns&#8217; (ausgesprochen &#8216;Cans&#8217;) gemacht? Ganz einfach beantwortet: wir haben den aktiveren Teil unseres &#8220;Urlaubs&#8221; wahrgenommen, und uns dem Sport, der Bildung und der Organisation unseres weiteren Reiseverlaufs hingegeben. Hahaha&#8230; so, gut gelacht! Nein, ist natürlich nicht wahr und wir haben im Endeffekt nicht mehr geschafft als, lasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Was haben wir noch gleich im wunderschönen &#8216;Cairns&#8217; (ausgesprochen &#8216;Cans&#8217;) gemacht? Ganz einfach beantwortet: wir haben den aktiveren Teil unseres &#8220;Urlaubs&#8221; wahrgenommen, und uns dem Sport, der Bildung und der Organisation unseres weiteren Reiseverlaufs hingegeben. Hahaha&#8230; so, gut gelacht! Nein, ist natürlich nicht wahr und wir haben im Endeffekt nicht mehr geschafft als, lasst es mich in einem Wort zusammen fassen: Nichts! Ja, das kommt hin. Denn abgesehen davon, dass Jay etwas gearbeitet hat und ich inaktiven Beistand geleistet habe und an etlichen Blogbeiträgen und Fotogallerien gebastelt habe (letzter kommen bald!), waren sonst nur die Strandlagune und später auch der interne TV-Room der Campingplatzes interessant. Zwar war &#8216;Cairns&#8217; allgemein gesehen sehr entspannt und kompakt gestrickt, zudem waren die meisten Leute zudem extrem nett und &#8216;open-minded&#8217;, aber die Stadt lädt nun mal auch sehr zum Faulenzen ein. Und da wir von sowas echt leicht zu beeindrucken sind, haben wir uns schnell, gerne und langzeitig anstecken lassen und uns mal eine Woche ganz uns selbst gewidmet (zwar passiv, aber immerhin).<br />
<span id="more-140"></span><br />
Ein bisschen an der Anti-Aktiv-Woche war aber auch die bereits morgens auf Spitzenwerte steigende Hitze schuld, die hier im Norden von Tag zu Tag merklich drückender wird. Im Schnitt ist es nämlich an die 35 Grad bei Tag und mindestens 23,5 Grad bei Nacht warm, was uns in unserem schlecht durchlüfteten Campervan ab und an um den Schlaf bringt. Deswegen schlafen wir neuerdings öfter auch mit halb offenem Kofferraum und komplett geöffneter Seitentür, da die Hitze sonst kaum auszuhalten ist. Dieser neuen, unvermeidlichen Gewohnheit sind wir dann auch in den ersten Tagen in &#8216;Cairns&#8217; nachgegangen, als wir so gut wir mitten in der Innenstadt auf einem Parkplatz vor einem Hostel geschlafen haben. Im Hostel selber haben wir übrigens täglich mehrmals die Küche, die Steckdosen und den Sanitärbereich benutzt, bis und auffiel, dass nur ein Hand voll Gäste eingecheckt hatten und es doch schon irgendwie an die Grenzen der Dreistheit andockte. Immerhin haben die Angestellten in der Rezeption uns jeden Morgen völlig verpennt aus unserem Auto auf deren Parkplatz aufstehen sehen, bevor wir nacheinander deren Toiletten benutzt haben - aber egal, es hatte ja soweit geklappt.</p>
<p>Der Grund warum wir dann letztendlich doch die Location wechseln und unseren sehr zentral gelegenen Schlafplatz leider aufgeben mussten, war ein anderer: Denn da wir uns wegen oben ganannter Schlaf-Lüftungs-Gewohntheit nicht gerade unauffällig verhalten hatten und Wildcampen in ganz Australien und besonders den vereinzelnten Großstädten immer noch strengstens verboten ist, klebte uns am Morgen nach einer durchzechten Partynacht eine schriftliche Verwarnung mit sofortigem Platzverweis am Scheibenwischer. Und wir hatten echt keine Lust einen dritten Strafzettel und im Extremfall ein Bußgeld von bis zu 3.750 Dollarn zu bezahlen (Hallo!? Das wäre ja fast mehr als für unseren guten &#8216;Eco&#8217; selber; da wäre mal ein bisschen mehr Backpacker-Toleranz angebracht!). Also wechselten wir die Location und bezogen für mehrere Tage einen recht günstigen Campingplatz, der mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis glänzte (Pool, gut ausgestattete Küche, TV-Room und saubere Facilities - was brauch ein Mensch mehr?). Dieser war zwar etwas abseits dem Stadtzentrum, aber wir waren ja sowieso der körperliche Unaktivität ausgesetzt.</p>
<p>Um es kurz zu machen, eine Zusammenfassung unseres Tagesverlaufes der folgenden Zeit: Spät aufstehen, essen, TV-Room, wieder schlafen gehen. Eventuell noch einkaufen, aber nur wenn absolut nötig und dann meist zum &#8216;Night-Market&#8217;, wo man sich an einem Buffet für umgerechnet knappe fünf Euro einen Behälter mit so viel wirklich gutem, abwechslungsreichem und teilweise sogar gesundem chinesischen Essen vollschlagen konnte, dass es sogar noch bis zum nächsten Abend reichte - und dann das ganze Prozedere von vorne. Kreativ wie wir sind haben wir aber auch einmal wirklich gute Bratkartoffeln mit Schinken, Eiern und Zwiebeln auf die Beine gestellt. Aber wir gesagt auch nur einmal. Ach ja, und &#8216;Pancakes aus der Shakerflasche&#8217; mit Vanille-Schoko-Erdbeer-Eis haben wir hinbekommen. Davon haben wir dann allerdings soviel gegessen, dass wir Bauchschmerzen hatten. Tja.</p>
<p>Das war&#8217;s. Insgesamt halt zwei Wochen Faulenzerei, zwei mal Party und zwei verschiedene Leute aus &#8216;Bundaberg&#8217; wiedergetroffen - so klein ist Australien. Trotzdem ist die Stadt sehr zu empfehlen.</p>
<p>Aber bitte denkt jetzt nicht: Was!? Warum sind die Jungs denn überhaupt nach Australien gefahren, wenn die den ganzen Tag nur faulenzen. Ich sag&#8217; nämlich nur: Wartet ab, was in nächster Zeit auf uns und auch euch zukommen wird! Nämlich Abenteuer pur für uns und feinste Beiträge für euch. Ich rede von verzweifelter Hilfslosigkeit und totaler Planlosigkeit im tiefsten Outback von Australien - denn ich kenn uns! Und wir müssen nämlich auf unbefestigter Strecke auf dem &#8216;Savannah Highway&#8217; zum über 2.000 Kilometer entfernten Darwin&#8217;. Guckt mal auf einer Landkarte oder bei &#8216;Google Maps&#8217; nach (wenn es da überhaupt erfasst ist) - da gibt es so gut wie garnichts!</p>
<p>Lasset das Abenteuer beginnen&#8230;!</p>
<p>** Edit: Dieser Artikel ist einige Tag alt und eigentlich vor &#8216;Murphy&#8217;s Law&#8217; entstanden! Also nicht verwirrt sein!**</p>
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		<title>Das Abenteuer beginnt&#8230; (oder: &#8216;Murphy&#8217;s Law&#8217;)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 14:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Auto]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

		<category><![CDATA[Natur]]></category>

		<category><![CDATA[On the Road]]></category>

		<category><![CDATA[Wildlife]]></category>

		<category><![CDATA[tot]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Wir mussten ja schon einiges mitmachen auf dem Weg von Sydney die Ostküste hoch. Wir haben Dörfer gesehen, von denen wir dachten, es ginge kaum kleiner. Wir sind auf Straßen gefahren, auf denen wir dachten: &#8220;Wo zum Teufel sind wir?&#8221;. Und wir haben die Natur von einer Seite kennengelernt, von der wir auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wir mussten ja schon einiges mitmachen auf dem Weg von Sydney die Ostküste hoch. Wir haben Dörfer gesehen, von denen wir dachten, es ginge kaum kleiner. Wir sind auf Straßen gefahren, auf denen wir dachten: &#8220;Wo zum Teufel sind wir?&#8221;. Und wir haben die Natur von einer Seite kennengelernt, von der wir auf der einen Seite beeindruckt fanden, von der wir aber auf der anderen Seite auch verwirrt waren, da an solch entlegenen Orten überhaupt Menschen leben. Aber das war alles Kinderkram!<br />
<span id="more-139"></span><br />
Denn jetzt sind wir im Outback. Völlig mutterseelenallein, fernab von jeglicher Zivilisation und auf unendlich vorkommenden Straßen, die uns in Dörfer, ach sagen wir Dörfchen führen, wo wir Glück haben, wenn wir beispielsweise Eier im Supermarkt finden. Es ist ech krass. Selbst die Straßen selber sind unasphaltiert, verschiedenste Tiere laufen blindslings auf die Straßen (z.B. Kühe oder Wallaby-Känguruhs, aber zum tragischen Teil später) und wir fahren, fahren und nochmal fahren, ohne Halt, ohne genügend Nahrungsvorrat, ohne Ziel. Na ja, ein Ziel haben wir eigentlich schon: Es heißt &#8216;Darwin&#8217; und ist größte Stadt im &#8216;Northern Territory&#8217;. Dort wollen wir dann erstmal ein paar Tage ausruhen und den wohl besten, bzw. beliebtesten Nationalpark Australiens in dortiger Nähe besuchen (500 km entfernt, aber das ist ja hier in Australien nichts). Jedenfalls sind wir in den letzten zwei Tagen an die 1.000 km gefahren, aber zum Glück auch schon ein Stück vorangekommen.</p>
<p>Warum wir übrigens keine bzw. kaum Nahrungsmittel haben, hat den einfachen Grund, dass wir in Cairns einfach mal völlig vergessen haben, einen Großeinkauf zu machen. Na ja, vergessen aus dem Grund, da der &#8216;Super-Cheap-Pizza-Thursday&#8217; war und wir eigentlich nur vor Augen hatten, dass wir ja am Abend eine dicke Pizza genießen können. Daraus ist jedenfalls auch nichts geworden, weil wir in den durchreisten Kaffs nicht mal ein Geldautomat, geschweige denn ein vernünftigen Pizzaladen gefunden haben. Und so sind wir mit einer Packung Nudeln und einer Packung Toast aufgebrochen. Das letzte Geld haben wir dann zum Tanken ausgegeben und uns Abends dann von lecker Toast mit Gratisproben Erdnussbutter und Marmelade ernährt.</p>
<p>Zum Glück haben wir dann heute einen geeigneten Geldautomaten gefunden (wir müssen halt bei der Partnerbank der Deutschen Bank, der Westpac abheben) und haben erstmal genügend für die nächste Zeit und die nächsten Tankfüllaktionen abgehoben (letztere können sich bis zu zweimal am Tag mit jeweils 50 Dollar abspielen). Wer weiß, wann die nächste Gelegenheit naht. Sonst waren uns die allgemeinen Grundnahrungsmittel im lokalen Supermarkt viieeel zu teuer, weswegen wir uns erneut auf eine Packung Toast beschränkt haben und hoffen, dass wir die Tage mal endlich gut und günstig einkaufen können.</p>
<p>Jetzt hätte ich doch glatt vergessen, dass wir heute Morgen um Viertel nach 9 Uhr mit gezogener Waffe von der Polizei geweckt wurden, was uns einen höllischen Schreck einjagte. Zwar hat sich das ganze ohne Waffe abgespielt (ich übertreibe gerne für&#8217;s Erste), aber trotzdem war es eine ganz schöne Überraschung, als plötzlich ein Polizist halb im Auto hing (wir schlafen immer mit sperrangelweit offener Tür, weil es sonst viel zu warm ist) und uns, noch viel zu verschlafen zum anständigen Artikulieren, darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir doch bitte nicht im Vorgarten fremder Leute campen sollen, was wir am Vorabend irgendwie nicht so ganz mitbekommen hatten. Aber wenigstens hat er&#8217;s bei einer Verwarnung verlassen, obwohl er ein typisch unfreundlicher Kleinstadtpolizist war, wie er im Bilderbuche stehen könnte.</p>
<p>Jetzt noch zum sehr traurigen, ach was sag ich, zum unglaublich tragischen Teil der Geschichte. Wie bereits oben geschildert, kann es auf dem Highway vorkommen, dass freilebende Tiere völlig unerwartet und unausweichlich auf die Straße springen. Wir mussten diese Schicksal leider heute erfahren, nachdem Stunden zuvor Jay schon eine dunkle Vorahnung hatte. Wie soll ich es möglichst schonen ausdrücken? Buff!? Eher nicht. Jedenfalls haben wir ein Wallaby-Känguruh mitgenommen. Aber nicht als Anhalter, sondern als nun totes Tier am Straßenrand. Wir waren von diesem Vorfall sehr betroffen, haben es Murphy genannt und trauern immer noch. Wäre dies handschriftlich, könntet ihr gefallene Tränen auf Papier erkennen. Aber wir waren machtlos, konnten einfach nicht ausweichen, da uns just in diesem Moment (und dieser kam nur alle halbe Stunde) ein Auto entgegen kam und wir sowieso total perplex waren, obwohl wir sonst auch nur wirklich schwer hätten ausweichen können&#8230; Dann Murphy ist ohne Vorwarnung und ohne Links-Rechts-Gucken (wie es ihm seine Mutter doch hunderte Mal eindringlich eingetrichtert hat) über die Straße gehüpft, und dann&#8230; Buff!</p>
<p>Tut uns sehr leid, Murphy. R.I.P. &amp; wir denken an dich.<br />
&#8230; und verdammt sei &#8216;Murphy&#8217;s Law&#8217;!</p>
<p>Die Fahrlässigen</p>
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		<title>Aufgefallen in Georgetown:</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 10:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike und Jay</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[u know?]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Kennste einen, kennste alle!
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Kennste einen, kennste alle!</p>
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		<title>Fraser Island (Teil 3) - Morgenstund hat Gold im Mund</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 09:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beach]]></category>

		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

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		<category><![CDATA[Fraser Island]]></category>

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		<category><![CDATA[Indian Head]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Als wir dann am nächsten Morgen wirklich um halb 7 Uhr aufstehen mussten, war uns dann aber doch nicht mehr zum Lachen zu Mute. Denn Oleg-Bolleck-Roddek oder wie auch immer saß als Halter des Autoschlüssel immerhin am längeren Hebel und war somit der an uns gebundene Chauffeur. Halb verschlafen, ein klein wenig verkatert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Als wir dann am nächsten Morgen wirklich um halb 7 Uhr aufstehen mussten, war uns dann aber doch nicht mehr zum Lachen zu Mute. Denn Oleg-Bolleck-Roddek oder wie auch immer saß als Halter des Autoschlüssel immerhin am längeren Hebel und war somit der an uns gebundene Chauffeur. Halb verschlafen, ein klein wenig verkatert und obendrein noch hungrig konnten wir dann aber einen wunderschönen Sonnenaufgang am Strand beobachten, der uns für all unsere Bürden entschädigte und uns irgendwie auch richtig fit machte.<br />
<span id="more-137"></span><br />
Unser erstes Ziel war dann der &#8216;Indian Head&#8217;, ein Felsen ziemlich weit im Norden von Fraser, den wir zu dritt bestiegen. Nur Paulina blieb -wie bei fast allen Aktivitäten- lieber im Auto sitzen und wartete auf uns (wir konnten diese Antriebslosigkeit echt nicht verstehen; selbst wir waren irgendwie &#8220;auf Touren&#8221; gekommen). Der Aufstieg war zum Glück nicht allzu mühselig und von oben herab hatten wir eine grandiose Aussicht auf die Ostküste, das Hinterland der Sandinsel und weitere Delfine, die wir springend in den tobenden Brandung nahe den Sandbänken erspähten. Also die Delfine sprangen, nicht wir. Wir machten noch einige grandiose Fotos (siehe Fotogallerie), wobei wir uns entgegen der Warnungen weiter auf die Felsvorsprünge trauten, die allerdings einen sehr massiven Eindruck machten.</p>
<p>Auf dem langen Weg zu einem weiteren See mit Flussanschluss, mussten wir uns dann wieder gegenseitig unterhalten, da Paula und der Pole auf Grund ihrer Verschlossenheit nicht viel zum Entertainmentprogramm innerhalb des Autos beisteuerten. Komischerweise redeten sie nicht mal viel miteinander, aber das war nicht unser Problem. Wir hatten unseren Spaß, vor allem nachdem wir uns erfragt hatten, selber mal jeweils einige Kilometer über unkontrollierte Sandküste zu cruisen. Paula büßte dabei allerdings noch mehr Enthusiasmus ein, da sie sich wie eine typische, dem Fahrstil-des-Sohnes-nicht-vertrauende Mutter verhielt und bereits bei kleinsten Dünen panisch aufschreckte. Wir aber ließen uns die Macht über die Motorkraft und das Herrsein über das Gaspedal nicht nehmen und gaben jeweils mächtig Butter.</p>
<p>Am See angekommen, schlug das Wetter leider um und es fing leicht an zu regnen, war aber weiterhin noch angenehm warm. Blöderweise mussten wir auch erfahren, dass der See nur über den Flussweg zu erreichen wäre, aber wir hatten irgendwie keine Lust, etliche Kilometer bei Regen im schon recht kühlen Fluss zu waten und schwimmen. Also kehrten wir zurück zum Auto und machten uns auf den Weg zum Schiffwrack, dass ziemlich zentral an der östlichen Küste Frasers zu finden war. Dieses lag mitten auf dem Strand, völlig vom Rost zerfressen und von unzähligen Touristen belagert. Wir machten die üblichen Fotos und fuhren dann wenige Minuten später wieder weiter Richtung &#8216;Happy Valley&#8217;. Etwas überrascht guckten wir nach unserer Rückkehr auf die Uhr, denn es war gerade mal neun Uhr und normalerweise hätten wir ja noch einige Stunden geschlafen. Wir aber waren nachwievor fit, schlossen uns der Idee Oleg-Bollecks an und machten uns mit ihm auf den Wanderweg Richtung eines weiteren Sees. </p>
<p>Wir ahnten nicht, dass Roddeck-Bolleg ein erfahrener Wanderer war und dass er ein für uns wirklich viel zu schnelles Tempo vorlegte, weshalb wir ihn bald verloren. Dann wanderten wir mal wieder (wie schon im &#8216;Cooloola National Park&#8217;) - unerwartet lange und größtenteils durch tiefen Sand, was den ganzen Weg noch wesentlich erschwerte. Aber wir hielten uns durch gegenseitig erzählte Anekdoten aus unserer beidigen Vergangenheit bei Laune, bis wir schließlich am See ankamen, der allerdings nicht so begeisternd war, wie auf der Touristeninformation versprochen: das Wasser war gelb und am Rand lagerte sich dreckiger Schaum ab. Also kehrten wir nach weniger Zeit wieder um, nachdem eine riesige Touristengruppe den Ort belagerte, die von einer übermütigen Öko-Psycho-Tante angeführt wurde. Auf dem Rückweg von mindestens sechs Kilometer Länge, wurden wir und unsere Beine dann immer müder und wir nahmen uns fest vor, ihm Hostel noch ein paar Stunden Schlaf zu finden.</p>
<p>Der Schlaf wurde uns allerdings verwährt, da wir uns auf Grund der Flutzeiten zurück auf den Weg zur Fähre machten mussten, um diese noch rechtzeitig zu erreichen. Wir fuhren einige Zeit, wurden heftig durchgeschüttelt und hätten bei einigen spektakulären Ausweichaktionen um Haaresbreite einige andere Geländewagen angefahren (die Waldwege hatten meist nur eine Spur mit engen Ausweichbuchten). Irgendwann kamen wir aber am kleinen Hafen an und versuchten erstmal einige Zeit unseren Wagen von Vierrad- in Zweirradbetrieb umzustellen, was aufgrund streikender Kupplung aber nicht ganz funkionieren wollte. Schließlich schafften wir dies aber, fuhren auf die Fähre auf und machten uns auf den Rückweg nach &#8216;Hervey Beach&#8217;, zurück zu Eco und zurück von einem wirklich unterhaltsamen dreitägigen Trip, aus dem wir wirklich das Beste rausgeholt hatten.</p>
<p>Sterne für `Fraser Island´: 5/10 - Wir hatten uns irgendwie mehr von der Vielseitigkeit und den Sehenswürdigkeiten der Insel versprochen. Der &#8216;Lake McKenzie&#8217; war der extrem gut und ist echt zu empfehlen, aber der Rest der Insel hat uns jetzt nicht so ungehauen.</p>
<p>** Edit: Sollte sich irgendjemand wundern, warum wir in dem Artikel von einem dreitägigen Trip gesprochen haben, im Endeffekt im Text aber bereits am zweiten Tag wieder den Rückweg antreten: Das hat den Grund darin, dass wir leider auf Grund unseres nur noch schlechten Langzeiterinnerungsvermögens die Aktivitäten des zweiten und dritten Tages schwer auseinander halten konnten und daher aus Versehen die beiden Tage zu einem zusammengefasst haben. Das ganze Abenteuer liegt aber schließlich auch über einen Monat zurück und wir sind mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt, um den ganzen Artikel noch mal umzuschreiben. Deshalb: Sorry! Wir finden den Artikel aber trotzdem sehr gut gelungen und ansonsten relativ originalgetreu verfasst. **</p>
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		<title>Magnetic Island (Teil 2) - Unser Kampf mit dem Meer</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 08:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

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		<category><![CDATA[Natur]]></category>

		<category><![CDATA[Wildlife]]></category>

		<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Wir fuhren zurück zum Hostel, erledigten die Morgenwäsche und fanden doch noch einige Minuten Ruhe, endlich entspannt und bequem liegend in den Hängematten am Pool. Immer noch müde wie Hunde, kämpften wir uns anschließend bei bereits unerträglicher Hitze (gefühlte 63 Grad) mit unseren Drahteseln einen weiteren Berg hinauf, um anschließend zu Fuß den Abstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wir fuhren zurück zum Hostel, erledigten die Morgenwäsche und fanden doch noch einige Minuten Ruhe, endlich entspannt und bequem liegend in den Hängematten am Pool. Immer noch müde wie Hunde, kämpften wir uns anschließend bei bereits unerträglicher Hitze (gefühlte 63 Grad) mit unseren Drahteseln einen weiteren Berg hinauf, um anschließend zu Fuß den Abstieg zur &#8216;Arthur Bay&#8217; zu wagen. Dort wurden wir mit dem atemberaubenden Panorama einer traumhaften Bucht mit unglaublich riesigen Felsen entlohnt. Zudem war auch das Schnorcheln in den Korallenriffen ein einzigartiges und beeindruckendes Erlebnis, obwohl wir uns bei unserem Tauchgang leider ein wenig überschätzten. Denn wir wollten die massiven, abgrenzenden Klippen umrunden, um zur nahegelegenden &#8216;Florence Bay&#8217; zu kraulen. Dieses Vorhaben verlief allerdings wieder mal entgegen unserer Erwartungen und auf Grund verschätzter Strecke, fehlender Kondition und entgegen verlaufender Strömung, ließ uns unser Enthusiasmus bereits auf halber Strecke im Stich. Dazu kam, dass die Tiefe des Wassers jeglichen Blick auf Unterwasserwelten verwehrte, abgesehen von dutzenden  riesigen Quallen, die regelmäßig nahe unter uns das Meereswasser durchkreuzten.<br />
<span id="more-136"></span><br />
Einige hundert Meter vor erreichtem Ziel musste Jay dann nochmal seine Leichtsinnigkeit beweisen und versuchte in einer waghalsigen Kletteraktion über die überdimensional großen Felsen an die Küste zu gelangen, wobei er nach eigenen Angaben fast drei Mal in den Tod gestürzt wäre (barfuß, mit Flossen in der Hand und etwas dehydriert). Ich hatte davon nichts mitbekommen, denn ich war selber schwer mit der tobenden Brandung am kämpfen. Aber es ist noch gut ausgegangen und schließlich verließen wir beide erschöpft, aber erleichtert das Wasser. Diese Erleichterung ließ aber ziemlich schnell nach, als wir bemerkten, dass sowohl der Sandstrand als auch die Straße auf der wir den Rüchweg zur &#8216;Arthur Bay&#8217; antreten mussten, so unglaublich erhitzt durch die Sonne war, dass an einigen Stellen sogat der Teer geschmolzen war. Und wir mussten, trotz Blasen an den Füßen, fast den gesamten Weg (2 Kilometer) barfuß oder mit angezogenen Flossen zurücklegen. Wir kämpften mit unglaublichen Qualen, schafften es aber trozdem irgendwie euphorisch-optimistisch zu bleiben, bis wir schließlich wieder bei unserem Gepäck ankamen und  uns schließlich noch die letzten hundert Meter zu den Fahrrädern hoch kämpften. Mit diesen mussten wir dann zum Glück nur noch eine kurze Strecke bergauf und einige Kilometer bergab bis hin zum Fahrradverleih zurücklegen, welcher uns für unsere nach hinten losgegangene Schwimmaktion ungläubig musterte.</p>
<p>Letztendlich machten wir uns zurück auf den Weg zum Hafen, mussten uns aber beeilen, um die nur jede zwei Stunden ablegende Fähre pünktlich zu erreichen. Und natürlich hatten wir uns mal wieder verguckt und mussten erneut eine Stunde warten. Kein Problem aber, da wir endlich den ungestörten und für den Tag wirklich ungemein komfortablen Schlaf auf einer gepolsterten Bank fanden. Fast hätten wir die Fähre dann auch noch verschlafen, aber wir schafften es doch noch rechtzeitig und kehrten zurück, von einem wirklich amüsanten, paradiesischen, mit Hürden gespickten Abenteuer von &#8216;Magnetic Island&#8217; - der Insel, auf der man nie schläft!</p>
<p>Sterne für &#8216;Magnetic Island&#8217;: 8 von 10 - Wir beide fanden die Insel von der Natur her sogar schöner als &#8216;Fraser Island&#8217;. Außerdem war nicht alles von Touristen überflutet und die meisten Orte wären bequem über gut ausgebaute Straßen erreichbar gewesen. Nur die Preise der Hostels waren etwas zu überteuert, aber das kann man ja per &#8220;angenehmen&#8221; Schlaf am Strand umgehen.</p>
<p>** Ein kurzes Statement zu einigen Beschwerden: Leider schleift unsere regelmäßige Berichterstattung ab und an, entgegen den Versprechungen, die wir zuvor gemacht hatten. Das hatte allerdings verschiedene Gründe, die ihr hoffentlich verstehen werdet: Zum einen wäre da die Tatsache, dass es einfach so viele Abenteuer zu erleben, so viel Natur zu sehen und so verdammt viele verschiedene Dinge gibt, die man unternehmen kann (und wir lassen uns das einfach nicht nehmen!). Zudem hat Jay gerade ein sehr positive Auftragslage, die auf der anderen Seite aber auch sehr viel Zeit und Stress abverlangt. Deshalb stand auch oft der Laptop nicht zur Verfügung, was sich aber seit Gestern zum Glück geändert hat. Denn ich habe mir ebenfalls einen kleinen Laptop gekauft, mit dem ich euch ab heute (während Jays Arbeitsmarathons) mit den neusten und ebenfalls älteren News versorgen kann. Ich werde aber nicht den Fehler machen und wieder eine ständige Regelmäßigkeit versprechen, denn man kann ja nie wissen, welche Naturspektakel, Stadterlebnisse oder planlosen Unsinnigkeiten dazwischen kommen. Wenn ihr uns aber weiterhin treu bleibt und etwas Geduld mitbringt, versprechen wir, dass ihr nicht enttäuscht werdet und mit Sicherheit auf eure Kosten kommt. Wir jedenfalls tun dies und haben zudem noch einiges vor! **</p>
<p>Bleibt dran..</p>
<p>Eure Freunde der Sonne!</p>
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		<title>Fraser Island (Teil 2) – Der schönste See der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 10:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike und Jay</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beach]]></category>

		<category><![CDATA[Experiences]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalparks]]></category>

		<category><![CDATA[Natur]]></category>

		<category><![CDATA[4WD]]></category>

		<category><![CDATA[Fraser Island]]></category>

		<category><![CDATA[Lake McKenzie]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nach dem wir bereits vor langer Zeit die Vorbereitungen für Fraser Island gepostet haben, kommen nun endlich unsere wirklichen Erlebnisse auf Fraser Island:
Als wir dann am nächsten Tag tatsächlich schon um kurz nach Acht aufbrachen, um in unserem Sinne pünktlich bei der Autovermietung zu sein, hatten wir gemischte Gefühle was unsere Reisepartner anging. Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach dem wir bereits vor langer Zeit die <a href="http://apted.de/planlosunterwegs/?p=114">Vorbereitungen für Fraser Island</a> gepostet haben, kommen nun endlich unsere wirklichen Erlebnisse auf Fraser Island:</p>
<p>Als wir dann am nächsten Tag tatsächlich schon um kurz nach Acht aufbrachen, um in unserem Sinne pünktlich bei der Autovermietung zu sein, hatten wir gemischte Gefühle was unsere Reisepartner anging. Dass es sich nicht um zwei weibliche Supermodels in den Ferien handelte, hatten wir zwar schon vermutet. Aber da es sich um Backpacker handeln sollte, hofften wir wenigstens und wie bereits gesagt auf gute Saufkumpanen, mit deren Interessen wir uns identifizieren konnten. Nur Mike hatte wenige Minuten vorher eine sehr pessimistische Vorahnung und sagte wie in Trance vor Müdigkeit voraus, dass es sich bei unserem Pech wahrscheinlich um „ein 30-Jähriges, spanisches Pärchen, welches kein Englisch spricht“ handelt. (Und die Zweifel waren berechtigt, denn seit wir unseren Freund Fränk in Sydney zurück gelassen hatten, war unser Glück wirklich recht spärlich gesäht. Wohl ein Fluch der auf uns lastet, da wir einen guten Kameraden zurück gelassen hatten – ich, Jay, war ja von Anfang an dagegen!!.. und ich, Mike, war einfach so realistisch zu sehen, dass Fränk nicht ins Auto gepasst hätte, aber egal. Zurück zum Thema.)<br />
<span id="more-135"></span><br />
Dass Mike mit seiner Prophezeiung aber genau ins Schwarze getroffen hatte, mussten wir leider wenige Minuten später enttäuscht feststellen. Denn noch später als selbst wir (Respekt dafür!), kamen dann gegen 20 vor neun Paula und Rodek oder Oleg oder so im Foyer von Aussie Trax an (betrffend des Names glauben wir, dass irgendwas in der Richtung sein Name war, waren uns aber bis zum Ende aus Verständnisgründen nicht ganz sicher). Paula kam aus Spanien und lispelte so enorm, dass man keinen ganzen Satz mit ihr reden konnte, ohne noch einmal nachzuhaken: &#8216;Sorry, what have you said?&#8217;. Rodek bzw. Oleg war gebürtiger Pole und sprach allgemein nicht sehr viel. Die beiden waren Ende zwanzig, eigentlich kein richtiges Pärchen, aber enge Freunde und gemeinsam in Australien am Reisen. Paula war definitiv kein Model, aber wir hofften, dass wir in Rodek-Oleg wenigstens einen guten Trinkpartner finden würden; schließlich war er Pole. </p>
<p>Aber trotz dieses Tiefschlags blieben wir optimistisch und während die beiden eine halbe Stunde vor Fährabfahrt erst noch einkaufen mussten, stießen wir um 9.45 Uhr mit einem ersten Bierchen im Geländewagen an. Nachdem der Nachteil einer vier-Mann-Gruppe, nämlich die geringe Wahrscheinlichkeit, dass wir gewünschte Reisepartner finden würden, nach den ersten Minuten bereits auf der Hand lag, zeigte sich beim Verstauen der Einkäufe wenigstens ein erster Vorteil von einer kleineren Gruppe. Denn wir hätten echt nicht gewusst, wie wir bei einem mit zehn Mann und Frau bepackten Auto mit gleicher Wagengröße hätten Platz finden sollen: Allein unsere beiden Reisetaschen, zwei Wäschekörbe voller Essen, eine große Kühlbox mit Bier, unsere Geschirrschüssel, 2 Tüten &#8216;Barbeque-Flavoured-Crincle-Cut-Potato-Chips&#8217; sowie den beiden kleinen Rucksäcken plus Einkaufstüte von Paula und Rodek-Oleg, nahmen im Toyota Landcruiser so viel Platz ein, dass selbst wir Probleme hatten, bequeme Plätze im hinteren Teil des Autos -selbstverständlich mit viel Beinfreiheit- zu finden (ja, wir hatten definitiv zu viel Gepäck für ein solch kurzes Abenteuer dabei, aber wir wollten uns es einfach nicht nehmen lassen, wenn der Platz einfach zur Verfügung stand; zudem stehen wir auf einfachen Komfort und Luxus -Chips sind gemeint-, wenn möglich).</p>
<p>Nachdem die beiden Mitreisenden ihre Einkäufe eine viertel Stunde vor Fährabfahrt hinter sich gebracht hatten, mussten wir die 30-minütige Strecke zur Fähre im Eiltempo angehen. Aber durch den Bleifuß von Rodek-Oleg und der verspäteten Abfahrt des Schiffes, schafften wir es dann aber doch noch als eines der letzten Autos aufs Boot. Nach der halbstündigen Fährüberfahrt, die uns durch die Sichtung freilebender Delfine versüßt wurde, hatten wir wieder festen bzw. sandigen Boden unter den Füßen. Durch den Regenwald und über eine Buckelpiste, die uns trotz ausreichender Federung des 4WD ordentlich durchschüttelte und es uns teilweise unmöglich machte unser zweites, drittes und viertes Bier zu trinken (aber keine Sorge, wir packten das), fuhren wir dann einige Kilometer ins Landesinnere der Insel, wo uns der berühmte &#8216;Lake McKenzie&#8217; erwartete.</p>
<p>In einer paradiesischen Atmosphäre mit einem Strand weiß wie Puderzucker und kristallklarem Süßwasser, genossen wir einige Stunden strahlenden Sonnenschein. Zudem war die Location keineswegs überfüllt, trotz der Anwesenheit vieler anderer Backpacker, welche sich mit uns bereits nach gemeinsamer Fährüberfahrt in Karawane zum &#8216;Lake McKenzie&#8217; gekämpft hatten. Das Erste was wir in Angriff nahmen, war der Sprung ins angenehm kühle Wasser, was wirklich eine perfekte Abwechslung zur hochsommerlichen Hitze war. So schwommen wir erstmal einige Zeit und relaxten anschließend noch eine Weile auf dem fein raffiniertestem Sand, bis wir uns nach anschließender Fotosession auf den Weg Richtung östlicher Küste machten. Wir waren uns übrigens klar darüber einig, dass dies der für uns nahezu perfekteste See war, den wir jemals gesehen hatten - real und auf Bildern! Eine wirklich erlebenswerte Empfehlung für alle, die mal dort in die Nähe kommen.</p>
<p>Nachdem wir dann das erste Mal (und zum Glück nur) kurz steckengeblieben waren und dutzende Autos hinter uns stauten, erreichten wir einen kleinen Strandort mit Kiosk und Bar. Dort mussten wir einige Zeit lang rasten, da die Flutzeiten des Meeres uns das Überqueren des Strandes für etwa zwei Stunden verboten - 4WD dürfen nicht lange durch salziges Wasser fahren (schlecht für das Getriebe und eine zu hohe Gefahr des Steckenbleibens). Na ja, so mussten wir uns die Zeit halt dort irgendwie vertreiben, obwohl wir echt bereuten, dass wir überhaupt vom &#8216;Lake McKenzie&#8217; weggefahren waren. Wir verbrachten die Zeit damit Fussball zu spielen, hatten aber bald die Idee einige Kokosnüsse von einer Palme zu schiessen. Das Ganze endete natürlich wie es enden musste: der Fussball blieb in einer sehr verzwickten Stelle im Baum hängen und nach erst nach waghalsigen Rettungsaktionen schafften wir es, den Ball wieder vom Baum zu fischen. Der Verlust: zwei kaputte Plastikstühle und ein Wischmob, der nun als weiterer Ast des Baumes fungiert.</p>
<p>Anschließend gaben wir uns noch etwas der Literatur hin (Dan Browns &#8220;Da Vinci Code&#8221; und James Pattersons &#8220;Honeymoon&#8221;), bevor es schließlich weiter Richtung &#8216;Happy Valley&#8217; ging, wo sich unser Nachtquartier befand. Und obwohl das Dorf nur zwei Straßen und geschätzt etwa zwanzig Häuser umfasste, schaffte Rodek-Olek es trotzdem sich zu verfahren und wir mussten bei einem lustig aussehenden Einheimischen nach dem Weg fragen. In dem sehr sauberen und komfortabel eingerichteten &#8216;Creature Comforts&#8217; kochten wir dann unser Abendessen (natürlich Nudeln) und ließen den Tag schon recht früh mit ein paar Bier ausklingen. Im Verlaufe der Abendstunden lernten wir allerdings noch flüchtig eine holländische Familie kennen, die es sich nicht nehmen ließen, uns über Stunden hinweg, regelmäßig mit ihrem ach-so-leckeren &#8220;Käise&#8221; zu belagern - dieser stamme aus Holland und sei somit natürlich &#8220;der beste Kääse der Welt&#8221;. Irgendwann blieb uns nichts anderes übrig als doch ein Stückchen Parmesankäse anzunehmen, obwohl das Anbieten kein Ende fand. Schließlich verließen wir den Küchenbereich, leicht angetrunken und äußerst amüsiert über die Vorurteile bestätigende Käsegeilheit der Holländer, um noch mal einen kurzen Abstecher ins Internet zu machen. Kurz zuvor offenbarten uns unsere Weggefährten allerdings noch, dass sie am nächsten Tag bereits um 6 Uhr Morgens (!) aufstehen und weiterfahren wollten. Und natürlich standen wir vollkommen dahinter die Zeit auf &#8216;Fraser Island&#8217; möglichst unternehmerisch zu nutzen und uns lag das &#8220;Morgenstund&#8221;-Sprichwort in den Ohren, aber man konnte auch ganz klar übertreiben. Deshalb sagten wir dazu nur: LÄCHERLICH!</p>
<p><a href="http://apted.de/planlosunterwegs/?p=137">>> Hier geht&#8217;s zum dritten und letzten Teil</a></p>
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